Abitur

Das Abitur

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Die Abiturbedingungen

Um die allgemeine Hochschulreife zu erlangen, muss jede Schülerin und jeder Schüler in drei Teilbereichen jeweils eine Mindestpunktzahl erreichen:

  • Der Leistungskursbereich umfasst die acht Leistungskurse aus Q1 bis Q4  jeweils in doppelter Wertung. In diesem Bereich müssen insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht werden (im Durchschnitt also mindestens fünf Punkte pro Kurs!). Ferner dürfen von den 8 Leistungskursen bis zum Ende von Q4 nicht mehr als drei mit weniger als fünf Punkten abgeschlossen werden.
  • Der Grundkursbereich umfasst die 24 einzubringenden Grundkurse in je einfacher Wertung. Hier müssen insgesamt mindestens 120 Punkte erreicht werden (24 x 5 = 120). Darüber hinaus dürfen von den 24 Grundkursen, die in die Abiturwertung eingehen, nicht mehr als sechs unter fünf Punkten abgeschlossen sein (sonst wird die Zulassung zur mündlichen Abiturprüfung nicht ausgesprochen!).
  • Im Abiturbereich zählen die Ergebnisse der fünf Abiturprüfungen jeweils vierfach. Bei durchschnittlich fünf Punkten in fünf Prüfungsfächern ergibt sich so eine Gesamtpunktzahl von (4 x 5 x 5) = 100. Diese 100 Punkte müssen im Abiturbereich mindestens erreicht werden. Ferner müssen die Prüfungsergebnisse in einem der beiden Leistungsfächer und in zwei weiteren Fächern bei einfacher Wertung jeweils mindestens fünf Punkte betragen, und es darf keine Abiturprüfung – ggf. einschließlich der besonderen Lernleistung – mit null Punkten abgeschlossen werden.

Die Prüfungsfächer

Die eigentliche Abiturprüfung wird in fünf Fächern abgelegt, in den beiden Leistungsfächern, in zwei Grundkursfächern und in einem weiteren Grundkursfach oder ersatzweise einer besonderen Lernleistung, die keinem Kurs zugeordnet ist. In den beiden Leistungsfächern und einem weiteren Grundkursfach findet eine schriftliche Prüfung statt. Jede Schülerin und jeder Schüler hat also im Abitur drei schriftliche und zwei mündlich Prüfungen abzulegen. (Erfolgt in einem schriftlichen Prüfungsfach eine mündliche Nachprüfung, so ergibt sich aus den beiden Teilergebnissen s und m das dreifach gewichtete Gesamtergebnis nach der Formel P = (2·s + m.) · 4/3. Dabei kann die zweite mündliche Prüfung (das fünfte Prüfungsfach) auch in Form einer Präsentation (medienunterstützter Vortrag mit einem anschließenden Kolloquium) oder durch die oben erwähnte besondere Lernleistung erfolgen.

Die fünf Prüfungsfächer müssen in den sechs Halbjahren der Einführungs- und der Qualifikationsphase belegt worden und unter ihnen müssen die Fächer Deutsch und Mathematik sowie eine Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft oder Informatik vertreten sein. Diese Prüfungsfächer können nicht durch eine besondere Lernleistung ersetzt werden. Ferner müssen die Prüfungsfächer alle drei und die Fächer der schriftlichen Prüfung mindestens zwei Aufgabenfelder abdecken. Sport ist unter diesen Bedingungen als fünftes Prüfungsfach nur dann möglich, wenn in den vier Kurshalbjahren der Qualifikationsphase der Sportunterricht dreistündig erteilt wurde.

Besonderheiten für die 5. Abiturprüfung

Im 5. Prüfungsfach kann sich jede Schülerin und jeder Schüler alternativ für eine der drei folgenden Prüfungsformen entscheiden:

  • die „herkömmliche Form“ der mündlichen Prüfung
  • die Form der „Präsentationsprüfung“
  • die „Besondere Lernleistung“

Bei einer Präsentation handelt es sich um einem medienunterstützten Vortrag mit anschließenden Kolloquium; auch naturwissenschaftliche Experimente sowie musikalische oder künstlerische Darbietungen sind mögliche Bestandteile.
Wer diese Prüfungsform wählen möchte, muss dies bei der Meldung zur Abiturprüfung zu Beginn des Halbjahres 13/2 verbindlich angeben. Die Aufgabenstellung wird dem Prüfling am letzten Schultag vor den Osterferien vom Prüfer übergeben. Anschließend stehen als Bearbeitungszeit mindestens vier Schulwochen zur Verfügung, wobei den Mitgliedern des Fachprüfungsausschusses keinerlei inhaltliche Hilfen gestattet sind. Spätestens eine Woche vor dem Kolloquium hat der Prüfling eine schriftliche Dokumentation vorzulegen. Diese enthält eine ausführliche Gliederung, ein Verzeichnis der verwendeten Hilfsmittel und Quellen, eine Darstellung der Fragestellung, der Zielsetzung und der grundlegenden Thesen sowie eine Darstellung und kurze Begründung des methodischen Vorgehens und der gewählten Präsentationsform (Medien).

 

Die Besondere Lernleistung wird im Rahmen oder Umfang eines Kurses von mindestens zwei Halbjahren erbracht. Sie ist schriftlich zu dokumentieren. Dabei kann es sich z.B. um einen umfassenden Beitrag aus einem vom Land geförderten Wettbewerb, eine Jahresarbeit oder um ein umfassendes, auch fächerübergreifendes Projekt handeln. Voraussetzung dabei ist, dass wesentliche Bestandteile noch nicht anderweitig in Leistungsnachweisen oder Prüfungen angerechnet wurden.

Die Meldung zu einer Besonderen Lernleistung muss spätestens zu Beginn der Jahrgangsstufe Q3 bei der Schulleiterin mit Angabe der betreuenden Lehrkraft erfolgen. In der Regel schlägt die Schülerin oder der Schüler der betreuenden Lehrkraft das zu bearbeitende Thema vor; die Zustimmung dieser Lehrkraft ist erforderlich. Die Anmeldung einer Besonderen Lernleistung ist verbindlich und kann später nicht widerrufen werden. Die schriftliche Ausarbeitung ist spätestens am letzten Tag der schriftlichen Abiturprüfung vorzulegen. Eine Besondere Lernleistung kann auch in einem der ersten vier Prüfungsfächer durchgeführt werden. Die Schulleiterin entscheidet aufgrund der Themenstellung, ob sie einem Aufgabenfeld zugeordnet werden kann und dadurch die Auflagen bzgl. der Abdeckung der drei Aufgabenfelder erfüllt werden. Die verbindlichen Prüfungsfächer (D, M, FS oder Nat oder Inf) können nicht durch eine Besondere Lernleistung (in einem anderen Fach) ersetzt werden.

In einem Kolloquium werden vom Prüfling die Ergebnisse der Besonderen Lernleistung dargestellt und erläutert und vom Fachausschuss Fragen dazu gestellt.

 

 

 

Auslandsangebote für Schülerinnen und Schüler des GSG

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