Einführungsphase

Die Einführungsphase

am .

Mit der Einführungsphase beginnt am GSG das Kurssystem. Jede Schülerin und jeder Schüler wählt zwei Orientierungsfächer, aus denen in der Regel die späteren Leistungskurse werden. In diesen beiden Orientierungskursen ist die wöchentliche Stundenanzahl um jeweils eine Unterrichtsstunde erhöht. Der auf der ersten Zeitleiste liegende Orientierungskurs ist der sogenannte Tutorenkurs. Der Tutor übernimmt in der Oberstufe die Funktion des Klassenlehrers. Um Kursangelegenheiten ohne Zeitdruck regeln zu können, steht im Tutorenkurs eine weitere Wochenstunde zur Verfügung. Die Orientierungskurse können ggf. am Ende des ersten und zweiten Halbjahres gewechselt werden.

Verbindlicher Unterricht in der E-Phase des GSG
In der Einführungsphase hat jeder Schüler mindestens 34 Wochenstunden, die sich am GSG folgendermaßen aufgliedern:

Fach

Wochenstunden

Aufgabenfeld

Deutsch

3

AF1

Englisch

3

2. FS (Französisch od. Latein)

3

2. oder 3. FS (Spanisch od. Latein)

Kunst od. Musik od. Darst. Spiel

2

Geschichte (ggf. bilingual)

2

AF2

Politik und Wirtschaft (ggf. bilingual)

2

Religion od. Ethik

2

Mathematik

4

AF3

Physik*

3

Biologie*

3

Chemie*

3

Sport

2

 

 * eine Naturwissenschaft kann abgewählt werden

 

 

Chor / Informatik / Erdkunde

2

WPU

Kursiv gedruckte Fächer befinden sich im Angebot des Wahlpflicht-Unterrichts (WPU).

 

Zahl der Klausuren und deren Gewichtung
In den (ehemaligen Haupt-) Fächern Mathematik, Deutsch und den Fremdsprachen werden pro Halbjahr zwei Klausuren geschrieben, die etwa zur Hälfte die Grundlage der Leistungsbewertung bilden. In den übrigen Fächern (auch wenn sie als Orientierungskurse belegt werden) wird nur eine Klausur pro Halbjahr geschrieben, deren Note etwa zu  einem Drittel in die Gesamtnote des jeweiligen Faches eingeht. Die Klausurlänge beträgt in den meisten Fächern zwei Schulstunden, nur Deutsch, Englisch, Französisch schreiben dreistündige Klausuren.

 

Zulassung zur Qualifikationsphase (§12 OAVO)

Auf der Grundlage der Leistungen des zweiten Halbjahres der E-Phase wird in einer Konferenz über die Zulassung zur Qualifikationsphase entschieden.

  • Maximal zwei verbindliche Fächer (und davon höchstens eines der (ehemaligen Haupt-)Fächer Mathematik, Deutsch,  Fremdsprachen) dürfen mit weniger als 5 Punkten abgeschlossen werden. Kein verbindlicher Kurs darf mit 0 Punkten abgeschlossen werden. Solche Kurse gelten als nicht belegt. 
  • Jedes Fach unter 5 Punkten muss durch mindestens 10 Punkte in einem anderen oder mindestens jeweils 7 Punkten in zwei anderen verbindlichen Fächern ausgeglichen werden. Für die Fächer Mathematik oder Deutsch oder die verbindlichen Fremdsprachen muss dieser Ausgleich durch ein oder zwei andere Fächer dieser Gruppe  erfolgen.
  • Abweichend von dieser Ausgleichsregel, kann die Zulassungskonferenz im begründeten Fall eine pädagogische Versetzung aussprechen (OAVO, §12 (4)). 
  • Wer nicht zur Qualifikationsphase zugelassen wird, kann die Einführungsphase einmal wiederholen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn nicht bereits die vorhergehende Klasse wegen Nichtversetzung wiederholt wurde. Die Verweildauer in der gymnasialen Oberstufe beträgt in der Regel maximal vier Jahre.
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